Varanasi – Die Stadt der Ghats am Ganges – Indien 30

Varanasi – Die Stadt der Ghats am Ganges – Indien 30

Nach einem langen Anreisetag von Gangtok nach Varanasi, versuchte uns der Taxifahrer in Varanasi übers Ohr zu hauen und uns abzuzocken, indem er uns viel zu früh aus dem Taxi aussteigen lassen wollte. Wir weigerten uns auszusteigen und bestanden darauf, dass er weiter fährt, dafür wollte er allerdings mehr Geld. Wir weigerten uns mehr zu zahlen. Schlussendlich lieferte er uns dort ab, wo wir hin wollten.

Ghat in Varanasi
Verbrennungsghat am Ganges. Wikipedia: „..in Varanasi zu sterben und verbrannt zu werden, ist der hinduistischen Mythologie zufolge, der Ausbruch aus dem ständigen Kreislauf der Wiedergeburt.“  

Menschen kommen zum Streben nach Varanasi in eines der zahllosen Hospize und um sich anschließend verbrennen zu lassen.

An dem einen Ghat werden Menschen verbrannt und ihre Knochen und die Asche in den Ganges geworfen, 50m weiter wird die Wäsche im Fluss gewaschen. Menschen waschen die Asche wie Goldgräber aus, um nach Rückständen von Edelmetallen zu suchen. Wieder andere baden im aschigen Wasser.


Der übliche Trubel an den Ghats.

Indischer Mann macht sich fertig für seinen Auftritt an den Ghats.

So macht man aus der Not eine Tugend. Es gab nur ein WC in dem Lokal.

Sadhu bei der Arbeit

Frau hat sich im Ganges rein gewaschen

Männer waschen sich im Ganges rein von ihren Sünden

Japanischer Fotograf fotografiert so ziemlich alles und jeden. Der Hund neben ihm kann seine Hinterbeine nicht mehr richtig bewegen und zieht sich mit den Vorderbeinen voran.

Frau ist mit ihrem Bad im Ganges fertig

Frauen legen die Wäsche zusammen, nachdem sie sie im Ganges gewaschen haben.

Hier kommt eine dreiköpfige Sadhu-Gang und vertreibt zwei Männer, die scheinbar auf ihrem Platz sitzen.

Erstmal ordentlich sauber machen!

Posieren für den Touristen..

Abkassieren vom Touristen..

Warten auf die nächste Kundschaft

Vogel sieht mich an, als wir mit dem Boot fahren

Reges Treiben am Ghat

Unzählige Ruderboote, fahren mit Touristen raus auf den Ganges. Am Ghat wurde uns 1h für 400.- INR angeboten: „Very cheap!“ Im Internet geht es bei ca 500.- los. Im Hotel sagte mir der Rezeptionist am Abend, dass es 150.- insgesamt für 2 Personen pro Stunde kostet. Am nächsten Tag waren es plötzlich 200.- bei einem anderen. Als wir sagten, dass es gestern Abend bei seinem Kollegen 150.- waren, waren die 150.- plötzlich auch wieder ok.

Einsamer Sadhu am Ghat

Gewaschene Wäsche trocknet in der Sonne

Frisch gewaschene Wäsche und Kinder bei der Arbeit.

Frau wäscht Wäsche

Kofferträger voll beladen.

Indische Touristen auf Sightseeingtour

Ghat

Zwei Sadhus unterhalten sich

Shiva- Zeremonie am Abend

Mann bietet den Segen an

Eine Frau filmt die Zeremonie

Offensichtlich filmt nicht nur eine Frau, sondern auch noch ein paar hundert andere.

Zeremonielle Handlung

Räucherstäbchen

„Schau! Das Foto ist echt gut!“

Nach den Stäbchen kommt eine Räucherkanne zum Einsatz

Nun kommt das Feuer zum Einsatz

Feuer

Hohe Konzentration beim Schwenken

Als letztes wird dieser Wedel geschwenkt

Die „Zeremonienmeister“ haben alle Handlungen synchron ausgeführt.

Die Indienreise geht nun nach fast zweieinhalb Monaten zu Ende. Als nächstes fliegen wir nach Neu Delhi und einen Tag später zurück nach Österreich.

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