7. Juni 2013
von .C.
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Ingress: Spielen im Freien oder “Zombies in the City”

enlightened-altHeute habe ich das erste Mal Ingress “gespielt”. Sofern man von spielen reden kann, wenn man wie ein Zombie durch die Stadt geht und ständig auf das Display seines Smartphones starrt. Interessanterweiße habe ich sofort damit begonnen auch andere IngressspielerInnen zu identifizieren. Zumindest bin ich davon überzeugt ein paar entdeckt zu haben. Menschen, die genau wie ich nicht sofort los gingen und weiterhin aufs Display schauten, obwohl die Fußgängerampel schon auf grün war oder langsam dahin schlichen, vertieft ins Spiel.

Was ist Ingress überhaupt? Ich erspare mir lange Erklärungen, andere haben es schon besser beschrieben: http://de.wikipedia.org/wiki/Ingress_%28Computerspiel%29

Den Kritikpunkt, dass das Spiel für Google dazu dient um an Userdaten, Geodaten, dazugehöriges Fotomaterial, Hotspotdaten,  Bewegungsprofile etc zu kommen wird niemand anzweiflen. Selbst der größte halbwegs vernünftig denkende Ingressfan wird es nicht leugnen, außer er möchte sich unbedingt lächerlich machen. Ich könnte mir auch denken, dass es eventuell noch Probleme mit dem Datenschutz geben wird, falls ja, dann begrüße ich das. Ein netter Artikel von SPON zu dem Thema Ingress http://www.spiegel.de/netzwelt/web/google-ingress-die-ganze-welt-als-spiel-a-902267.html

Ich gebe zu, vor 2-3 Jahren hätte mich niemand dazu gebracht Ingress zu spielen, da ich mir Sorgen, um den Umgang mit meinen Daten gemacht hätte. Heute mache ich mir immer noch  Sorgen über den Umgang mit meinen Daten, aber mir ist bewusst, dass das Zeug ohnehin gesammelt wird und dass mit unser aller Daten Schindluder im großen Stil getrieben wird. Daten sind im Moment das neue Gold oder Öl, ein Datensammelfieber quasi. Von mir schwirrt dermaßen viel herum, dass ich mir wegen Ingress inzwischen auch keine Sorgen mehr mache. Zählpixel auf fast allen Internetseiten, GPS, G3, HSDPA, UMTS, Kameras an jeder Ecke, Kundenkarten, Kreditkarten, Simkarten, Trackingsysteme, Vorratsdatenspeicherung, RFID-Chips auf Karten und Schlüsseln, Bibliotheksausweise, E-cards, Socialmedia, Suchmaschinen usw, usw…

Mir kann kein Mensch erzählen, dass es keinen Missbrauch im Bereich Datenschutz gibt, so ausgeklügelt er auch sein mag und bei vielen Firmen ist das Datensammeln, Aufbereiten und der Verkauf ohnehin offizielles Geschäftsmodell.

Und da mir all das bewusst ist, daher spiele ich heute Ingress. Was ich, wie gesagt, vor 2-3 Jahren noch nicht gemacht hätte. Es bleibt mir heutzutage gar nichts anderes übrig, als ein gewisses Vertrauen in den Gesetzgeber zu haben und dass dieser mich als Bürger vor all zu krassen Umtrieben der Datenverwertungsfirmen schützt. Fällt mir natürlich nicht unbedingt leicht, wenn ich von den Interventionen der Lobbyisten in Brüssel höre und welche Entwürfe in Bezug auf Datenschutz da versucht werden auf Schiene zu bringen. Daher schütze ich mich auch in dem Rahmen, den ich selbst als Vernünftig erachte und vermutlich auch um einiges besser/bewusster, als der Großteil meines Bekanntenkreises. Ich behaupte, dass vielen in meinem Bekanntenkreis die Dimension der möglichen Überwachung und Verwertung der persönlichen Daten und die Eingriffe in die Privatsphäre gar nicht bewusst ist, bzw dass viele ein sehr naives Verständnis von Privatsphäre (“Wer nichts Unrechtes getan hat, hat auch nichts zu verbergen”) haben.

Aber zurück zu Ingress: Mir macht das Spiel einfach Spaß. Vor allem der kooperative Aspekt des Spieles fasziniert mich. Erstmals treffen sich Leute zum gemeinsamen Computer “Augmented-Reality-Spielen” (was für eine katastrophale Wortneuschöpfung) draußen auf der Straße, um gewisse Ziele zu erreichen. Teilweise gibt es sogar schon länder- bzw kontinentübergreifende Kooperationen und Aktionen (nett aufbereitet: http://youtu.be/PdAYt5btGi0).

Leider gibt es auch Menschen, die das Spiel zu ernst nehmen und scheinbar den “Augmentet Reality“-Raum nicht von der realen Welt trennen wollen und andere SpielerInnen stalken und auch schon bedroht haben sollen, wenn sie nicht sofort aus “ihrem” Gebiet verschwinden.

Festnahmen gabs auch schon, weil die Polizei das Verhalten von Spielern auffällig fand. Für die Betroffenen vermutlich weniger lustig. http://derstandard.at/1353208916976/Erste-Verhaftungen-von-Ingress-Spielern

Ich werde jetzt eine Runde spazieren gehen… ;)

 

Links:
How to not suck at Ingress (deutsche Spielanleitung)
Intel Map

3. Juni 2013
von .C.
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WordPress am Smartphone 2

Nun da ich schonmal ein Smartphone-App für WordPress am Gerät habe, wurde es auch an der Zeit das Template für die “neuen” Formate (Smartphones, Tablets, etc) entsprechend anzupassen. Mein eigener Blog war auf Smartphones so gut wie unlesbar.

Wonach sucht man also, wenn man möchte, dass das Blog die Inhalte (Bilder. Videos, etc) je nach Gerät automatisch skaliert? Man sucht nach “responsive wordpress templates”. Davon gibt es inzwischen eine beachtliche Menge. Mir hat folgender Artikel für den Anfang ein wenig weiter geholfe und habe mich schließlich auch für eines der vorgestellten Templates entschieden: http://t3n.de/news/10-kostenlose-wordpress-themes-376838/

Meine Kriterien: Eigenes Logo, relativ simpel und minimalistisch, keine aufdringliche Werbung, keine automatische Integration von Google, Facebook und anderen Socialmediaplattformen, die mir Zählpixel  und sonstiges SEO-Zeugs unterjubeln.

Schlussendlich musste ich mir dafür ein paar Stunden Zeit nehmen, denn die Anpassung der verschiedenen Templates dauert doch ein wenig und häufig merkt man nicht am Anfang, obs am Ende eh inetwa so aussieht, wie man sich das vorgestellt hat. Ich hab heute ca 10 Templates wieder gelöscht, die ich in der engeren Auswahl hatte. Die Feinabstimmung mache ich in den nächsten Tagen, beim Yoko Theme (findet man kostenlos in der WP Templatesuche) werde ich aber bleiben.

 

3. Juni 2013
von .C.
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WordPress am Smartphone 1

Habe mir heute WordPress am Android-Smartphone installiert. Wie nicht anders zu erwarten, ist das Schreiben von Texten mühsam. Alles was Twitterlänge zu sehr überschreitet frustriert mich am Smartphone. Die Länge des Textes bis hier hin bringt mich schon deutlich an mein Geduldslimit, weil es im Vergleich zum PC unglaublich langsam dahin geht… daher mach ich hier jetzt Schluss!

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teddy_leichen_baum

9. Dezember 2012
von .C.
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Kinobesuch: “Cloud Atlas” oder “5 Stunden in der Lugner-City”

Ich war heute in der Lugner City im Kino und habe mir Cloud Atlas angesehen.

Hier ein paar nette Fotos aus der Lugner City. Weihnachtsdekorationen finde ich immer wieder interessant.

Sei es der Leichenberg/Haufen Teddybären, die vermutlich an einen Baum erinnern sollen oder die “künstlerische” (sic!) Gestaltung der Weihnachtdeko durch einen 4 Jährigen in der Mitte oder Ostmall der Lugner City (sic!).

Raucher sind übrigens alle lieb in der Lugner City, kein einziges Arschloch dabei! Ich schwöre! Von den Nichtrauchern würd ich mich aber besser fern halten…

Kurz vorm Verlassen des Kinobereiches durfte ich auch noch erfahren, dass die “Versteckte Kamera” die ganze Zeit mit filmt. Na bravo! Und ich hab mich genüßlich am Arsch gekratzt, als ich dachte, dass keiner zusieht.

Was gibts zum Film zu sagen? Dauert ca 172 Minuten und der Abspann ist eines der besten Dinge des ganzen Filmes.

Tom Hanks hat mich überraschender Weise nicht in sämtlichen Rollen, die er gespielt hat, genervt. Die Umsetzung/Adaption/Interpretation des Buches von David Mitchell war ambitioniert aber nach ca 120 Minuten hatte ich eigentlich schon genug. Als wäre das aber nicht schon schlimm genug gewesen, kam dann auch noch eine absolute Überdosis Pathos gepaart mit Gesellschaftskritik ins Spiel: Massives esoterisches, humanistisches, emotionales Pathos. Ab dem Moment dachte ich nur noch: “Lass den Film bald aus sein…” Der Umstand, dass sich Halle Barry und Tom Hanks in den dystopischen Episoden auf der Insel wie gehirnamputierte deutsche Teletubbies unterhalten haben, hätte mir beinahe den Rest gegeben.

Vermutlich wäre es schlauer gewesen aus den 6 verschiedenen Handlungssträngen eigenständige Filme zu je 90min zu machen. 2-3 davon hätte ich mir vielleicht sogar im Kino angesehen.

Fazit: So gut wie mich Cloud Atlas stellenweise unterhalten hat, mindestens genauso sehr ist er mir immer wieder auf die Nerven gegangen und gegen Ende hin…

Ach was solls: Ich würde mir den Film noch einmal ansehen, wenn man sämtliche Szenen mit Tom Hanks mit einem anderen Schauspieler noch einmal drehte, die komplett bescheuerte Babysprache striche, die Übergänge zwischen den Handlungssträngen etwas weniger plump löste und die letzten 30-40min nicht so weit ins Pathos abtrifften würde, dass einem vor lauter Kitsch fast das Kotzen kommt.

Meiner Meinung nach war die Umsetzung/das Ergebnis gut gemeint aber nicht gut!

Vielen Dank an Stilquadrat fürs Essen und die emotionale Unterstützung!

17. November 2012
von .C.
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Kurzfilm: La Tangente

La Tangente – Short Film from Vincent Vesco on Vimeo.

A young man washing his car offers an attractive woman a ride wherever she wants to go. The two set off on a journey with no plans and no direction, but as their relationship grows can they continue living their life of the rock-and-roll aesthetic or will they have to compromise and settle down?

28. Oktober 2012
von .C.
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Mein erstes Smartphone “ZTE Grand X In”

Nach halbwegs langer Weigerung ist es nun auch bei mir so weit: Ich besitze ein eigenes Smartphone. Ursprünglich habe ich mich bewusst gegen das Smartphone entschieden, weil ich die Technologie für unausgereift gehalten habe. Nun sind ja schon ein paar Bits und Bytes den virtuellen Fluss runtergeschwappt, die Meldungen von entnervten Anwendern werden immer weniger und die Gefahren bezüglich der Technologie besser einschätzbar.

Trotzdem wäre es mir lieber gewesen, wenn ich die Dinger überspringen und mir gleich eine Brille hätte zulegen können, in der all die für mich relevanten Funktionen integriert sind. Mir ist allerdings bewusst, dass ich auf Sozialmedia nicht komplett verzichten möchte und bis zur serienreifen Markteinführung der “Smartbrillen” werden noch ein paar Jahre vergehen.

“Was ist der langen Rede kurzer Sinn?” (mal eben bei Schiller bedient, ein wenig Namedropping muss erlaubt sein): Ich habe mir das ZTE Grand X In zugelegt.

Ich habe mich bewusst für Android entschieden, da mir Apple mit seiner geschlossenen Umgebung und der restriktiven Produktpolitik nicht behagt. Der Konzern legt -meiner Meinung nach- inzwischen hauptsächlich Wert auf die Marken- und Imagepflege, verlangt für den  Namen einen gehörigen Aufpreis und steht im Widerspruch zum freien Internet. In der Produktion geht es genauso menschenunwürdig zu wie bei allen anderen, obwohl sie es sich leisten könnten darauf zu verzichten. #Applebashing

Nach langer Odyssee hat es das Smartphone dann auch tatsächlich bis in meine Hände geschafft.

Fazit:
Es gibt einige praktische Anwendungen, die meisten Spielereien werden mich in 1 Monat nicht mehr interessieren. Der Akku gibt zu schnell den Geist auf. Ich könnte mich jederzeit wieder mit meinem alten Handy anfreunden, das musste ich auch nur 1x/Woche laden und nicht täglich.

Nachtrag:
-Die Kamera neigt zum Rauschen. Egal, wenn man ohnehin irgendwelche Filter drüber legt, ansonsten eher mäßige Qualität.
-Der USB-b Anschluss wirkt ein wenig wackelig, fraglich, ob der mehr als 1 Jahr überlebt. Das gleiche gilt für die Lautstärke-Tasten und den Ein/Ausschaltknopf.
-Akku kann man selber wechseln. Ladung hält inetwa 1 Tag, wenn man das Handy ein wenig verwendet.
-Man kann per Micro SDHC bis auf 32GB aufrüsten, hab ich gemacht (Samsung Class10 32GB, hat mich ~25€ gekostet), die Geschwindigkeit überzeugt.

16. Oktober 2012
von .C.
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Odyssee eines Smartphones…

Ich habe meinen Vertrag bei meinem Mobilfunkanbieter verlängert, den Tarif gewechselt (Tarifwechselgebühr ~30€, tolle Sache für Stammkunden, mal extra abkassiert zu werden bei Vertragsverlängerung) und mir ein Smartphone bestellt. Nichts Besonderes, als Neukunde hätte es mit dem gewählten Tarif 0.-€uro gekostet, als Stammkunde 50€, das muss man verstehen. It’s business as usual. Darüber regt sich eh niemand mehr auf, genauso wenig wie über die willkürliche jährliche Providergebühr.

Am 11.10. kommt die Bestätigungsemail vom Webshop des Anbieters, das Smartphone (SM) wurde verschickt. Schick schick, dacht ich mir. 12.10. erster Zustellversuch.

Ab dem Moment gings schief: Weiterlesen →

18. September 2012
von .C.
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Video: Kilian Martin: Altered Route

Das vermutlich coolste Skatevideo, das ich je gesehen habe. Absolut sehenswert!

via: Hyperplinks.com

Directed, Filmed and Edited: http://www.BrettNovak.com
Made in Collaboration with: http://www.mb.mercedes-benz.com/kilianmartin
Music: http://AdventuresInYourOwnBackyard.com

17. September 2012
von .C.
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Musikvideo: Mediengruppe Telekommander – Es gibt immer was zu tun & Billig

Nichts was ich täglich hören würd aber grad eben war mir danach…

Es gibt immer was zu tun…

 

Billig: Zombie Splatter+Musik= Awesome?
Bin mir nicht sicher ob die Formel allgemein gültig ist aber hier geht sie irgendwie auf…