Indien 11

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Little Rann of Kutch – Safari

Wir haben sowohl am Vormittag, als auch am Abend eine Safari in der Region Little Rann of Kutch gebucht.

Am Vormittag kurz vor 8:00 Uhr ging es an den See, ein Vogelparadies. Ornithologen und Vogelfotografen werden hier sicher glücklich aufgrund der enormen Artenvielfalt.

Am Nachmittag um 16:00 Uhr fuhren wir in die Salzwüste. Sahen uns einen Salzgewinnungsbetrieb und den Sonnenuntergang an. Ein wenig Glück hatten wir auch noch, denn wir trafen auf eine Gruppe “Wild Ass“. Habe mich vermutlich noch nie so gefreut einen Esel zu sehen.

Ich poste die Fotos chronologisch, erst jene vom Vormittag und anschließend die Fotos vom späten Nachmittag und Abend. Als kleinen Vorgeschmack beginne ich allerdings mit einem Foto vom Sonnenuntergang.

Vormittagssafari

Wir wurden von der Omi bei unserem Homestay gegen 5:30 Uhr geweckt. Bis um 7:30 Uhr haben wir es ins 5km entfernte Ressort geschafft. Alles geht hier etwas langsamer und komplizierter. Kurz vor 8:00 Uhr sind wir mit dem Jeep los gestartet. Es war zu dem Zeitpunkt noch empfindlich kalt. Bis die Sonne endlich richtig herunter geheizt hat, war mir trotz langärmligen Hemd durch den Fahrtwind ziemlich kalt. Bis zum Nachmittag hatte es dann wieder gemütliche 36° Celsius, es ist schließlich gerade Winter, sonst hätte es um ca 10° mehr.

Kuh am Straßenrand

Kühe auf der Straße

Mutter und Tochter am „Straßenrand“ auf unserem Weg zum See.

Vogelfotografen am See.

Blatt am ausgetrockneten Seeufer. Weit und breit kein Baum in Sicht.

Fotograf im Matsch, um die Flamingos zu fotografieren.

Die Flamingos im See.

Unser Fahrer vor dem Jeep. Das Auto wurde so oft geschweißt, dass vermutlich so gut wie nichts mehr original ist.

Sämtliche Antilopen zeigen mir gleichzeitig den Hintern. Zuerst standen sie kreuz und quer und wie auf ein Kommando haben sie sich weg gedreht.

Ausgetrocknete Sumpfwüste.

Enten beim Wasserstart. Ich war etwas zu laut beim Anschleichen und Tarnkleidung hatte ich auch keine an.

Zugvögel auf der Weiterreise?

Nachmittagssafari

Am Nachtmittag fuhren wir mit einem anderen Fahrzeug und einem älteren dänischen Paar in die Wüste. Diesmal konnte der Fahrer leider kaum Englisch, weshalb er uns die Tiere zwar zeigen konnte, aber wir teils nicht wussten, um was es sich handeln soll. Zusätzlich machten wir einen Abstecher zu einem Salzgewinnungscamp und sahen uns hinterher den Sonnenuntergang an.

Wir sind auf dem Weg in die Wüste. Entspannt spielt ein Inder mit dem Smartphone auf dem Moped, so entspannt bin ich noch nicht mal als Mitfahrer im indischen Straßenverkehr.

Indiens Nationalvogel -der Kingfisher- auf einer Stromleitung.

Mit der Wäsche auf dem Weg zur Waschstelle.

Der Hund hat auch schon bessere Tage gesehen.

Wild Ass! So heißen die wilden Esel. Die Gesamtpopulation beträgt um die 4000, davon leben um die 3000 im Biosphärenreservat, der Rest treibt sich außerhalb in der Gegend herum.

Als ich versuche mich ihnen ein wenig zu nähern, bemerken sie mich und gehen wieder auf Abstand.

Pelikan im Wasser. Wir mussten etwas zu Fuß gehen, um näher heran zu kommen, der Jeep konnte nicht weiter, da er sonst im weichen Boden eingesunken wäre.

Unser „Jeep“ bei der Abendsafari in die Wüste. Das ältere Pärchen hatte kein Interesse auszusteigen und ein wenig näher an die Tiere heran zu gehen.

Solarbetriebenes Salzcamp.

Arbeiter im Salzcamp.

Salzteich.

Mit Pumpen wird die Salzlake aus ca 2-3m Tiefe nach oben ins erste Becken gepumpt. Nach 6 Monaten sind die Salzkristalle groß genug um geerntet zu werden.

Rechen im Salzteich. Damit werden die Salzkristalle abgeerntet.

Männliche Nilgauantilope auf der Flucht. Erkennbar an der schwarzen Fellfarbe. Die Jungtiere und Weibchen sind hellbraun.

Tote Nilgauantilope.

Selbst in der Wüste fahren Mopeds herum.

Eine andere Safarigruppe am Rückweg ins Ressort.

Sonnenuntergang in der Little Rann of Kutch.

Sonnenuntergang in der Little Rann of Kutch.

Nach dem Sonnenuntergang holten wir direkt unser Gepäck aus dem Dorf ab und zogen um ins Ressort. So erhielten unsere dänischen Oldies auch noch einen kleinen Einblick ins indische Dorfleben.
Hütte im Eco-Ressort.

Unser Zimmer im Eco-Ressort.

Am Abend wurden wir über mehrere Stunden vom Monolog eines Mannes beglückt, der per Lautsprecher die gesamte Gegend beschallte. Ich kann mich dunkel erinnern, dass ihm irgendwann jemand das Mikrofon einfach weg nahm, damit endlich Ruhe ist, zumindest klang es so. Kann auch sein, dass ich das schon geträumt habe.

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